The Dead 1 - Todeszellen // Adam Millard

Bild von VoodooPress
ebook
ca. 250 Seiten
Band 1 einer Trilogie
ISBN 978-3-902802-07-1
[D] 4.99€

Klappentext
"Als Häftling eines der schlimmsten Gefängnisse das man sich vorstellen kann, denkt Shane Bridge, dass er bereits alles gesehen hat. Umgeben von Mördern, Vergewaltigern, Gangstern und Pädophilen, hat Shane drei Jahre lang überlebt. Mit der Aussicht auf seine baldige vorzeitige Entlassung, steckt er große Hoffnung in seine Zukunft zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter, die ihn zu Hause bereits sehnsüchtig erwarten.
Doch als ein neuer Häftling ankommt, der einen tödlichen Virus mit sich trägt, erkennt Shane schon bald, dass er seine Pläne zu überdenken hat und er von nun an um sein Überleben kämpfen muss.
Kaum hat sich der Virus ausgebreitet, verwandeln sich sowohl die Wachen, als auch die Insassen zu fleischfressenden Monstern. Nur wenige haben überlebt, zusammen überlegen sie, wie sie hier herauskommen …
… und wie sie am Leben bleiben können."

Meine Meinung
Shane sitzt seit 3 Jahren in einem der sichersten Gefängnisse der Welt. In einem Monat wird er entlassen und kann endlich zu seiner Frau und seiner Tochter zurückkehren. Denkt er.
Als plötzlich alle verrückt spielen, kämpft er sich mit seinem Zellenkumpanen Billy durch das Gefängnis und trifft dabei auf viele Zombies, aber auch auf Überlebene. Zusammen kämpfen sie um ihr Überleben.

Die Idee der Geschichte ist gut, aber eigentlich nicht originell. Wie soll es auch anders sein, wenn es schon 1000 andere Zombiebücher gibt. Doch dem Autor ist es gelungen, immer eine gewisse Spannung aufzubauen, die er durch seinen vulgären/derben Schreibstil unterstützt. Ich finde gerade diesen Schreibstil so gut, da ich mir denke "hey, so wird im Gefängnis wirklich miteinander geredet". Das ebook lässt sich schnell lesen, wenn man die ersten Seiten bereits geschafft hat.
Diese sind nämlich ein wenig verwirrend, denn dort lernt man eine Vielzahl an Gefängnisinsassen und Wächter kennen, deren Namen man sich auf die Schnelle überhaupt nicht merken kann. Natürlich stechen einige Namen heraus, sowie die der Hauptpersonen, doch insgesamt ist das ganz schön viel Input und man muss ab und zu zurückblättern, um nachzusehen, von wem gerade die Rede ist. Im Laufe des Buches werden es Gott sei Dank immer weniger Namen, dafür immer mehr Zombies.

Man konnte während des Lesens einen guten Draht zu den Überlebenden aufbauen und ich persönlich hatte ziemlich schnell entschieden, welche Charaktere ich mochte und welche nicht.
Sehr gut gefallen hat mir übrigens, dass die Zombies nicht einfach nur Röchelnde, langsame Dinger sind, die mit ausgestreckten Armen rumlaufen, sondern noch ein Stück menschlich waren. Zwischendurch konnte man nämlich ein paar Seiten aus der Sicht eines Zombies lesen, was ich sehr gut fand.

Insgesamt fand ich das Buch gut lesbar, doch leider habe ich ein paar Rechtschreibfehler und Satzstellungsfehler (??) gefunden, die nicht hätten sein müssen. Das Buch endet natürlich mit einem Cliffhanger - wie sollte es auch anders sein - den ich aber gut fand, da er einfach gut auf den zweiten Teil vorbereitet hat. Und egal, wie gut man den ersten Band fand; den zweiten möchte man einfach lesen! Ich bin gespannt.
Vielen Dank an die VoodooPress und Lovelybooks für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares (ebook).

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Kommentare