Deadline // Simon Kernick

Bild von Randomhouse // Heyne
Taschenbuch
416 Seiten
ISBN 978-3-453-43383-0
[D] 8.95€ | [A] 9.20€ | SFr 13.50

Klappentext

„Wir haben deine Tochter.“
Du kommst spät von der Arbeit – im Haus ist es dunkel. Als du eintrittst, klingelt das Telefon. Du nimmst den Hörer ab und deine Welt stürzt ein. Deine vierzehnjährige Tochter wurde entführt, die Kidnapper fordern eine halbe Million Pfund. Du hast 48 Stunden, sonst stirbt sie. Während der Albtraum beginnt, weißt du zwei Dinge ganz sicher: Dass du alles tun wirst, um deine Tochter zu retten. Und dass dir die Zeit davonläuft …"

Meine Meinung

Andrea Devern lebt zusammen mit Ehemann und Tochter in einem großen Haus in London. Eines Abends kommt sie von der Arbeit nach Hause und wundert sich über das dunkle Haus. Die Alarmanlage ist allerdings angeschaltet, also macht sie sich keine Gedanken. Doch als sie die Tür öffnet und ihr Haus betritt, klingelt ihr Handy. Eine schreckliche Nachricht wartet auf Andrea. Ihre Tochter Emma wurde entführt und sie hat 48 Stunden Zeit um eine halbe Million Pfund zu besorgen.

Die Story beginnt mit einer Szene, die (so denkt man) nichts mit dem weiteren Verlauf des Buches zu tun hat. Eine junge Frau wird von ihrem Liebhaber erstochen und unter ihrem Bett versteckt. Erst dann beginnt die eigentliche Geschichte und man steckt gleich von Anfang an in der Situation drin.

Der Schreibstil des Autors war gut, ich kam zügig durch das Buch und musste nur selten einen Satz noch einmal lesen. Spannung kam immer genau an den richtigen Stellen auf, wobei ich leider ein Mensch bin, der bei sowas nicht richtig warm wird und die Spannung dann nicht so empfinden kann. Ich kann mich meistens nicht komplett in ein Buch reinsteigern und mitfiebern, das geht nur bei absoluten Highlights.

Die Idee hinter Geschichte fand ich jetzt nicht unbedingt berauschend, denn es gibt tausende Filme und Bücher über Entführungen, bei denen dann meistens etwas schief geht und das Opfer in großer Gefahr schwebt. Trotzdem hat mir das Buch gefallen, denn Simon Kernick hat ein paar Dinge eingebaut, von denen ich am Ende überrascht war.

Die Charaktere waren super, ich fand den Leiter der Ermittlungen, Mike Bolt, richtig sympatisch. Auch, wenn seine Kollegen nicht tiefer behandelt wurden, kamen sie oft genug vor, um auch für sie Sympatie zu entwickeln.
Einzig und allein Andrea, die Mutter des Opfers fand ich unfreundlich und hinterhältig. Ich konnte ihr gegenüber kein Mitleid empfinden, denn obwohl sie versucht ihr Kind zu retten, greift sie dabei zu gemeinen und unüberlegten Mitteln. Ich konnte mit ihr und ihrere Art einfach nicht warm werden.

Insgesamt war das Buch schon gut und hat mich ein paar Stunden unterhalten. Doch mir persönlich hat die Spannung (wohl aufgrund meiner Art) ein wenig gefehlt. Es war einfach vieles voraussehbar und hat sich nicht wirklich von anderen Büchern dieses Themas unterschieden.


Kommentare:

  1. Das hört sich schon wieder so gut an. Du musst damit aufhören! ;)Und das, obwohl du es "nur" mit drei bewertet hast. Ich werde mir das heute Abend mal näher anschauen.
    Hab dich getaggt:
    Buchstöckchen
    Wäre schön, wenn du mitmachst. :)
    GlG
    Kitty ♥

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    1. Ich werde deinen SuB explodieren lassen ;)
      Na klar mache ich mit!
      ♥♥

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  2. Hmmm, das klingt nicht nach einem "Must-have", schade! Aber ich werde meistens eh nicht so warm mit Entführungs-Geschichten, keine Ahnung warum.

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    1. Ich find das Thema an sich eigentlich ganz spannend.. Leider ist es im Buch nicht so gut rübergekommen.. :)

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